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Worshipnight 2010 Datum: 19. April 2010 | Verfasser: Addy | Kategorie: Allgemein | 1 Kommentar »

Worshipnight

Auch in diesem Jahr wollen wir uns wieder an einen Abend bewusst in die Gegenwart Gottes stellen und durch Musik & Message ihm Lieder singen und verschiedene Themen reflektieren.

Dieser Abend wird am 21.05 ab 20.00 Uhr in den gewohnten Räumen in den Pfortenwiesen stattfinden. Dabei möchten wir aber nicht nur singen, sondern uns vorallem mit dem was wir singen beschäftigen. Jeden Besucher erwartet also ein bunter Mix aus viel Musik und den entsprechenden Aussagen an diesem Abend. Dazu kann jeder gerne kommen, wir freuen uns auf euch.

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Feindesliebe – Mache den Unterschied aus! Datum: 14. April 2010 | Verfasser: Addy | Kategorie: Impuls | 1 Kommentar »

feature_artikel

Liebe deine Feinde!?

Heutzutage würden wohl viele Menschen bei dieser Aussage stutzig werden, denn wer praktiziert heute schon aktive Feindesliebe? Ist nicht jeder froh damit, dass er mit seinen Freunden und Kollegen klarkommt und sich nicht noch mit anderen Leuten rumschlagen muss? Oder wer kann denn noch wirklich von sich sagen, dass er wirkliche Feinde hat, die sich vor ein paar hundert Jahren wahrscheinlich gegenseitig die Köpfe abgesägt hätten?

Ich denke, dass wir heute ein ganz anderes Bild von Feinden haben, wie es früher mal war. Umso krasser ist die Aussage des Bibeltextes, um den es in diesem Artikel gehen soll : Lukas 6, 27-35.

Schon direkt im ersten Vers heißt es hier: “Liebt eure Feinde und tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die Menschen, die euch böses wünschen, und betet für alle, die euch beleidigen.” Was für eine Aufforderung! Noch dazu, wenn man bedenkt, dass Christen zu diesem Zeitpunkt brutale Feinde hatten, die Jesus loswerden wollten und auch vor Mord nicht zurückschreckten. Umso erstaunlicher, dass wir unsere Feinde segnen und für sie beten sollen. Ich persönlich muss mir an dieser Stelle eingestehen, dass ich das schon bei meinen Freunden nur selten mache. Oftmals liegt vielleicht auch das Problem in unserem menschlichen Stolz oder Verletztheit, weil wir unseren Feinden nicht vergeben können. Doch eigentlich ist Vergebung kein Gefühl, sondern eine Willensentscheidung. Ich denke, wir müssen uns dafür entscheiden jemandem zu vergeben, denn erst dadurch können wir unsere Gefühle des Hasses, der Verletzung und des Schmerzes mit Gottes Hilfe überwinden und Feindesliebe leben.

Jesus hat uns alle Schuld verziehen und ist dafür ans Kreuz gegangen, da wäre es doch unbarmherzig unseren Mitmenschen ihre Schuld weiter nachzutragen, oder? Leider tun wir das immer wieder und lassen uns von Hass, Eifersucht und Neid leiten, doch wir haben jeden Tag die Chance, uns für die Vergebung zu entscheiden. [Wer die Bibelstelle dazu lesen möchte, kann das hier tun: Matthäus 18, 21-35]

Doch gerade an diesem Punkt haben wir die Möglichkeit einen Unterschied zu machen, denn Gott liebt alle Menschen, auch die, die uns in unserem Leben als Feinde begegnen.  Wir sollen Schlechtes nicht mit Schlechtem vergelten, sondern stattdessen die Liebe Gottes weitergeben, die er uns Tag für Tag schenkt. Das ist alles andere als einfach. Doch wenn wir unseren Feinden etwas Gutes tun, dann besteht darin die Chance, dass deine deine Feinde vielleicht stutzig werden und sie  ins Grübeln darüber kommen, warum wir so gehandelt haben. So steht auch in Vers  32 und 33:

“Oder wollt ihr dafür belohnt werden, dass ihr die Menschen liebt, die euch auch lieben? Das tun selbst die Leute, die von Gott nichts wissen wollen. Ist es etwas Besonderes, denen Gutes zu tun, die auch zu euch gut sind? Das können auch Menschen, die Gott ablehnen.”

Es ist super einfach, seinen Freunden zu zeigen, dass man sie gern hat, und ihnen im Leben beizustehen, doch Gott möchte, dass wir gerade da helfen, wo uns vielleicht nicht geholfen wurde. Denn auch jeder Mensch hilft seinen Freunden, dass sollte nichts besonderes sein, doch was wir darüber hinaustun, zeigt, aus welchen Motiven wir wirklich handeln. Wenn wir auch mal einstecken können und nicht wieder das letzte Wort haben müssen. Genauso gehört es dazu, dass wir Gutes tun, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, sondern aus Liebe handeln. Es geht nicht darum, ob wir denken, dass Feindesliebe super ist, sondern es kommt auf unser Handeln an. Und so heißt es in Vers 35 “Ihr sollt ihnen helfen, ohne einen Dank zu erwarten.” Und was wäre das für eine Welt, in der sich jeder hilft, ohne einen Dank zu erwarten!? In der jeder genug zu essen und zu trinken hätte, jeder respektiert und akzeptiert wird. Ich denke, dass wäre legendär ;)

Seid gesegnet.

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voice of truth – die Stimme der Wahrheit Datum: 18. Februar 2010 | Verfasser: Tobi | Kategorie: Impuls | Kein Kommentar »

Frau schreit klein

Ich sitz gerade an der Vorbereitung zu einer Predigt über das Thema „Stille“. Nicht sonderlich überraschend im „Jahr der Stille“. Überraschend ist aber, dass mir ein Lied nicht mehr aus dem Ohr gehen will. Es klingt in meinem Kopf, ich Summe vor mich hin uns lasse mich von Zeit zu Zeit dazu hinreisen eine halbe Zeile laut zu singen. Sanne irritiert das schon lange nicht mehr, schließlich sind wir schon zweieinhalb Jahre verheiratet und arbeiten genauso lange Schreibtisch an Schreibtisch, da gewöhnt man sich an die kleinen und großen Macken im Arbeitsstil des anderen.

Jetzt reicht es! Ich mache, was ich immer mache, wenn ich einen Ohrwurm habe. Ich suche das entsprechende Lied raus und zieh es mir rein.

„Voice of truth“ von den Casting Crowns läuft mir durch die Kopfhörer cc(neben mir arbeitet immernoch meine Frau) laut und wohltuend in die Gehirnwindungen. Und zum ersten Mal achte ich auf den gesamten Text und nicht nur auf den in Ohr gehenden Refrain. Meine Englischkenntnisse lassen nur vage Vermutungen zu. Aber meine Neugier ist gepackt und die groben Übersetzungsschätzungen reichen mir nicht. Also im Netz den Songtext suchen und mit dem Wörterbuch beackern.

Das Ergebnis?
Hier ist der Originaltext und meine Übersetzung.
Du kannst auch auf das CD Cover oben klicken. Dort kannst du dir das Lied dann anhören und den englischen Text dabei mitlesen.

Text Voice of Truth

Beim Hören und verstehen bestätig sich meine Ahnung: „Voice of truth“ ist nicht nur ein hammer Ohrwurm, sondern hat (wie so oft bei den Casting Crowns) auch eine messerscharfe Aussage. Und die ist gar nicht so weit weg von meinem Thema Stille.

Auf uns prasseln nämlich ständig alle möglichen Stimmen ein. Das können wir nicht ändern und auch nicht beeinflussen. Aber wir können entscheiden, auf welche Stimmen wir hören.

Entweder, du lässt dir einreden, dass du nie gewinnen und immer scheitern wirst.
Oder du hörst auf Jesus, die Stimme der Wahrheit.

Entweder, du lässt dir Angst machen, von den unüberwindbar scheinenden Problemen, den „Riesen“, die dir im Alltag begegnen.
Oder du hörst auf Jesus, die Stimme der Wahrheit.

Entweder, du lässt dich von den Wellen immer und immer wieder daran erinnern, wie oft du schon versagt hast.
Oder du hörst auf Jesus, die Stimme der Wahrheit.

Jesus sagt von sich selbst, dass er die Wahrheit ist. (Joh 14,6)
Wenn du auf Jesus hörst, wirst du merken, dass die Wellen von oben betrachtet, gar nicht so bedrohlich aussehen. Du wirst erleben, dass Jesus dir genau den richtigen Stein gibt, mit dem du die Riesen deines Alltags besiegen kannst.

Egal welche Stimmen auf dich einreden, Jesus ist die Wahrheit! Und er sieht in dir den wertvollen und wundervollen Menschen, den er geschaffen hat. Er liebt dich mir all deinem Versagen, deiner Angst. Er erzählt dir etwas ganz anderes, als alle Stimmen die dich einschüchtern wollen. Er sagt dir: „Hab keine Angst! Ich bin immer bei dir! Mit meiner Hilfe und zu meiner Ehre wirst du alle Wellen und Riesen deines Lebens besiegen!“
DAS ist die Stimme der Wahrheit!

Tobi

PS: Die beiden Geschichten, die in dem Lied verarbeitet werden, findest du in der Bibel: David besiegt den Riesen Goliath mit einer Steinschleuder in 1.Samuel 16 und Petrus geht auf dem Wasser in Matthäus 14,22-33.

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Bad Taste Datum: 3. November 2009 | Verfasser: Tobi | Kategorie: Event, T.O.N. | Kein Kommentar »

Endlich, mein Tag war gekommen! Nach Jahren wurde ich endlich wieder hinausgelassen, aus diesem öden Schrank!  Die Motten kamen mir schon viel zu nahe… Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal das Tageslicht sehen würde, doch so wie es aussah, hatte meine Besitzerin doch noch an Geschmack gewonnen.  So wurde ich also eines Nachmittags aus meinem alten Schrankdasein gerissen,  mehrmals an- und ausgezogen und schließlich zusammen mit anderen wundervollen Kleidungsstücken  ging es ab ins Gemeindehaus Ostheim.  Dort angekommen waren alle Anwesenden so stilvoll gekleidet, dass es mir die Sprache verschlug.

Im Laufe des Abends wurde ich beim Tanzen ganz schön durchgeschüttelt und das man so eklig aussehendes Essen essen konnte war unbegreiflich.  Schließlich sollte abgestimmt werden wer „Miss Bad Taste“ und wer „Mister Bad Taste“ wird. Ich dachte ich hatte mich verhört. Bad Taste?! Und dann hatte man mich angezogen?? Ich hätte mich doch getäuscht in den Menschen. Keiner hatte mehr  Stil. Es wurden zwei Jugendliche mit dem Namen „Joel“ und „Fabienne“  als Sieger gewählt.
Diese Demütigung werde ich trotz des Spaßes an diesem Abend nicht vergessen.
Jetzt bin ich in einem neuen zu Hause.  Es ist zwar durchgehend nass hier und die dauernden Drehbewegungen schlagen mir allmählich auf den Magen. Naja, Hauptsache nicht wieder zurück in den Schrank.

Gez. Ein wunderbares Kleidungsstück

PS: Hier gibt es Beweisfotos!

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“Somewhere in the Middle” – Casting Crowns Datum: 12. Oktober 2009 | Verfasser: Addy | Kategorie: Impuls | 1 Kommentar »
CD Cover The Altar and the Door

Klicke auf das Bild, um dir den Song anzuhören.

“Somewhere in the middle, You’ll find me” – Diese Zeile traf mich vor einiger Zeit richtig. Ich habe den Song “Somewhere in the Middle” von Casting Crowns gehört und dabei eigentlich das erste Mal wirklich die Beudeutung des Textes verstanden, obwohl ich den Song bestimmt schon 20 Mal vorher gehört hatte. Das sind dann die Momente, in denen ich oft denke, jetzt erst ich hab ichs gecheckt, worum es eigentlich geht und worum nicht und dadurch sieht man dann das ganze Lied in einem ganz neuen Licht.

Das ist der Text des Songs:

Somewhere between the hot and the cold
Somewhere between the new and the old
Somewhere between who I am and who I used to be
Somewhere in the middle, You’ll find me

Somewhere between the wrong and the right
Somewhere between the darkness and the light
Somewhere between who I was and who You’re making me
Somewhere in the middle, You’ll find me.

Just how close can I get, Lord, to my surrender without losing all control

Fearless warriors in a picket fence, reckless abandon wrapped in common sense
Deep water faith in the shallow end and we are caught in the middle
With eyes wide open to the differences, the God we want and the God who is
But will we trade our dreams for His or are we caught in the middle
Are we caught in the middle

Somewhere between my heart and my hands
Somewhere between my faith and my plans
Somewhere between the safety of the boat and the crashing waves

Somewhere between a whisper and a roar
Somewhere between the altar and the door
Somewhere between contented peace and always wanting more
Somewhere in the middle You’ll find me

Just how close can I get, Lord, to my surrender without losing all control

Lord, I feel You in this place and I know You’re by my side
Loving me even on these nights when I’m caught in the middle

In dem Song geht es um Zwiegespaltenheit und um das Problem, sein eigenes Leben nicht kosequent genug zu leben. Zum Beispiel die Tatsache etwas total motiviert anzugehen und dann schon nach kurzer Zeit merken zu müssen, dass ich es doch nicht schaffe. Oder wenn ich eine Idee umzusetzten will, von der ich mir vorgenommen hat, sie zu verwirklichen, und am Ende ich mir eigentlich selbst im Weg stehe. Das ist im Prinzip immer ein Schwanken zwischen Motivation und Faulheit oder zwischen warm und kalt oder neu und alt, wie es in diesem Lied heißt. So ist es glaube ich auch oft mit unserem Christsein:

Somewhere in the Middle

Ist Gott immer in deinem Leben dabei?

Ich höre eine coole Predigt und denke mir: “Hey, ich möchte was im Leben ändern und Gott mehr miteinbeziehen” und dann kommt der Alltag. Der Schrecken jeder stillen Zeit ;) Ich denke dann oft am nächsten Tag schon gar nicht mehr daran und es gibt hundert wichtigere Sachen. Wir Christen hören oft so viele Predigen und so viele christlich Ratschläge in Gottesdiensten, Jugendkreis etc. aber es trifft uns meistens gar nicht mehr, weil wir schon viel zu oft ähnliche Dinge gehört haben. Und selbst wenn uns mal ein Thema berührt oder ein Gespräch uns motiviert ist es immer noch ein langer Weg, bis man in seinem alltäglichen Leben wirklich umsetzten kann – eben “Somewhere between my heart und my hand”. Wir wissen sooft was richtig und was falsch ist und tuen doch das falsche. Und wie weit gehen wir mit unserem Christsein eigentlich, ziehen wir unser Ding mit Jesus bis zum Ende komplett durch und vertrauen ihm unserer komplettes (!) Leben an oder gibt es doch viele Bereiche, die wir von Gott abgrenzen?

Sind wir bereit, nicht nur zu konsumieren, sonder auch etwas zu riskieren, für ein erfülltes Leben mit Jesus? Ich denke, es ist ganz normal, dass man nicht in jeder Situation Gott immer die Aufmerksamkeit schenken kann, die ihm eigentlich gebührt, aber dennoch merke ich in meinem eigenen Leben immer wieder, wie ich unter meinen Möglichkeiten bleibe und vielleicht geht es dir genauso?  Aber ich denke der beste Weg das zu verbessern ist, einfach loszugehen und auch mal über seinen eigenen Schatten zu springen. Jesus möchte viel mehr in deinem  Leben ändern, als den Ablauf deines Sonntagvormittags! Er liebt uns komplett, möchte uns gebrauchen und uns geniale Dinge zeigen und dafür sollten wir nicht irgendwo in der Mitte stehen, sondern auf der richtigen Seite.

So steht in Jeremia 33, 3 : “Rufe zu mir, dann will ich dir antworten und dir große und geheimnisvolle Dinge zeigen, von denen du nichts weißt!“. Gott möchte nur, dass wir den Schritt auf ihn zugehen und ihm unser Vertrauen schenken.  Und was ist das für ein cooler Vers, in dem Gott uns die Zusage gibt, uns mit auf Entdeckungstour zu nehmen, wenn wir nur nach im rufen und mehr über ihn erfahren wollen.

Das wünsche ich uns allen, dass wir mit Gott unses besten und aufregendstes Leben leben, denn er weiß, was gut für uns ist.

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Wunder auf Abruf Datum: 2. September 2009 | Verfasser: Tobi | Kategorie: Impuls | Kein Kommentar »

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Ein großer Feuerball!
Wie wäre es, wenn sich Jesus uns gegenüber durch ein Wunder offenbaren würde? Wenn er vor meinen Augen einen großen Feuerball auftauchen lassen würde? Nur für mich als Zeichen, dass er wirklich da ist.
Dann müsste ich nie wieder zweifeln!

Auch damals, als Jesus auf der Welt war, wollten die Menschen Beweise, sie wollten Wunder. Hiervon können wir in Matthäus 12,38-40 lesen:

Von allen Seiten drängten sich die Menschen um Jesus. Und sagten zu ihm: “Lehrer, wir wollen sehen, wie du ein Wunder vollbringst!”
Aber Jesus antwortete ihnen:
„ Die Menschen von heute sind böse und gottlos. Sie verlangen nach Beweisen; aber sie werden keine erhalten, außer einem. Denkt an den Propheten Jona! So wie Jona für die Leute in Ninive ein Zeichen Gottes wurde, so wird auch der Menschensohn für euch ein Zeichen Gottes sein.
Jona war drei Tage und drei Nächte lang im Bauch des Fischs. Genauso wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte lang im Innern der Erde sein.

Jesus vollbrachte Wunder. Das haben die Menschen damals gewusst und das glauben wir heute.
Aber können wir einfach zu Jesus hingehen und Zeichen von ihm fordern? Lässt er sich von uns Wunder auf diktieren.
Es gibt zahlreiche Wunder, Jesu im neuen Testament. Jesus ist an vielen Stellen zu vielen Menschen schnell bereit durch Wunder zu helfen und ihnen von Gott zu erzählen. Aber hier finden wir eine ablehnende Haltung den Menschen gegenüber, die von ihm Wunder einforderten.
Dabei ist es doch nur verständlich, dass die Menschen damals Beweise wollten.
So ist es auch heute oft bei uns. Wie sehr wünschen wir uns einen Paukenschlag von Jesus, so dass wir unser Leben lang nie wieder zweifeln müssen. Dass wir nach diesem Wunder alles glauben können, was in der Bibel steht.
Aber so funktioniert es nicht.
Wir sollen Jesu um seiner selbst willen glauben.
Also ihm vertrauen, und lieben, so wie er ist und sich uns zeigt. Und nicht so wie wir ihn gerne haben würden. Das ist ja der Sinn am Vertrauen. Einem, dem ich ständig über die Schulter schaue, ob er auch alles so macht, wie ich es will, dem vertraue ich nicht, ich versuche ihn zu kontrollieren. Gott lässt sich nicht in einen Wundergott pressen, so wie wir ihn gerne hätten.

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Und trotzdem schenkt er uns Wunder, er hört und beantwortet Gebete. Viele Menschen können von Wundern berichten, die Gott vollbracht hat! Aber ER entscheidet wann er eingreift und wann nicht. Wir sollten keine „Wenn – Dann„ Forderungen an ihn stellen.
Versuche ihm zu vertrauen!
Mir persönlich fällt es auch oft sehr schwer, vor allem, wenn mein Leben gerade still zu stehen scheint, wenn ich dass Gefühl habe allein zu sein und nicht zu wissen, ob er überhaupt noch da ist! Gerade dann wünsche ich mir ein Wunder von Jesus, ein Wunder das alle meine Probleme und Fragen weg wischt!
Aber meist warte ich vergebens. Meist muss ich einfach durch, durch Fragen, Zweifel und unerfüllte Wünsche und Trauer.
Und immer wieder kann ich im Rückblick sehen, er war dabei, es gab Wunder, es wird wieder Wunder geben und ich darf auch im Gebet für Wunder bitten. Jedoch entscheidet er, ob und wann ich Wunder sehen werde.

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Bei alledem kann ich mir seiner Begleitung, seiner Worte, Liebe und Gegenwart absolut gewiss sein!
Dafür hat Jesus uns ein Zeichen gegeben, das uns immer wieder an seine Kraft und Liebe erinnert. Das „Zeichen des Jona“. So wie Jona drei Tage im Bauch eines Fisches war, so war Jesus drei Tage Tod in der Erde gelegen. Aber dort ist er nicht geblieben. Das Wunder der Auferstehung ist der Beweis für alle die daran Glauben, dass Jesus lebt und uns nahe ist.

Er wünscht sich, dass wir ihm nachfolgen weil er er ist. Ohne, dass er sich durch Wunder bei uns dafür beweisen muss.

Jens

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XWG Datum: 13. Juli 2009 | Verfasser: Tobi | Kategorie: Event | 1 Kommentar »

Die XWG Mama berichtet:

Der 5. Juli 09, ein scheinbar ganz normaler Sonntag, war für 13 Jugendliche, die beiden Jugendreferenten, Tobi und Sanne sowie die so genannte X-WG Mama zum 3. Mal der Start für die X-WG.
Eine Woche lebten die Jugendlichen unter einem Dach… Von dort gingen sie in die Schule, auf die Arbeit oder haben die letzte Woche vor den offiziellen Sommerferien genossen, weil sie keine Schule mehr hatten. Für die Letztgenannten beginnt nach den Ferien ein neuer Lebensabschnitt.
Aber eins haben alle gemeinsam gehabt: „Sie wollen viel Spaß haben und eine Woche bewusst mit Jesus unter einem Dach leben…“

Bevor wir allerdings in das Gemeindehaus einziehen konnten musste dies erst einmal „bewohnbar“ gemacht werden, dafür haben alle angepackt:
Sofas wurden verrückt, Räume leer geräumt und Tische gestellt. So entstand in wenigen Stunden ein Essensraum, ein Wohnzimmer, 2 Schlafsäle, ein Raum der Stille und ein Aktionsraum… Nachdem alles eingerichtet war, trafen sich alle Bewohner um Regeln und Aufgaben zu klären und den Abendabschluss mitzuerleben.
090707-181250Für das Frühstück und Mittagessen waren Sanne und ich zuständig, um die hungrigen Jugendlichen nach der Schule oder Arbeit zu versorgen.
Die, die keine Schule hatten haben uns tatkräftig unterstützt und geholfen.
Für das Abendessen war immer eine Kleingruppe von Jugendlichen verantwortlich und es war jeden Abend eine andere sehr leckere Spezialität, von Nudeln mit Tomatensauce, über Hamburger bis hin zu Chinesisch Süß Sauer. Das besondere Highlight beim Abendessen war vielleicht das abgewandelte „Kochduell“ am Mittwoch.

Wenn die Jugendlichen nach der Schule wieder kamen haben sie in der Regel erst einmal gegessen und eine kurze Pause vorm Fernseher gemacht. Anschließend ging es mit weiteren Aktivitäten weiter, wie Fußball, Playstation, Tischtennis oder anderen Spielen.
Selbst nach dem Abendessen war längst noch nicht an Nachtruhe gedacht worden. Das Lagerfeuer an 2 Abenden und die Spiele Abende konnten sich doch schon mal bis zur späteren Stunde hinziehen.
Da waren alle doch ganz froh dass es die X-WG Mama gab, die jeden Morgen früh aufstand und das Frühstück gemacht hat und dabei nicht nur scheinbar wirklich Spaß hatte.

Selbst wenn die Jugendlichen in Kleingruppen für die Sauberkeit der Wohnräume zuständig waren, hatten sie sichtlich Spaß, auch wenn Kommentare fielen wie:
„Das darf meine Mama aber nicht sehen, sonst muss ich das zu Hause auch noch machen…“ Wer das wohl gesagt hat??? Aber gedacht haben es wahrscheinlich mehrere.
Und wenn nach dem Putzen gleich ne Wasserschlacht angeleiert wurde, war der Boden sogar doppelt gewischt worden. Die nassen Füße und tropfende Kleidung sorgten dafür, dass man noch mal trocken wischen musste. Nur war das definitiv Nebensache… wenn alle mitten im Element sind und man Spaß hat.

Bevor am Freitag nach der Zeugnisausgabe die Jugendlichen mit Hilfe von Tobi, Sanne und mir das Gemeindehaus wieder aufgeräumt und die gewohnten Räumlichkeiten wieder hergestellt haben, habe ich als X-WG Mama mir am Donnerstagabend gedacht: „Ich biete den Jugendlichen an, die Nacht durchzumachen, ohne Verpflichtungen und mit dem Gefühl wer in sein Bett geht, darf das natürlich gerne.“ So haben einige noch bis in die frühen Morgenstunden vor der Leinwand gesessen und Filme geschaut… Auch nächtlich auftretender Hunger ist mit Sandwiches von der Mama gestillt worden…

Zum Schluss bleibt nur Eins zu sagen: „Es war eine sehr gesegnete und schöne Zeit mit den Jugendlichen… und ich hoffe einige werden auch nächstes Jahr wieder dabei sein… Alsdann flugs und fröhlich bis zum nächsten Jahr…

X-WG Mama (Annika Hoff)

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